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Selbstverständnis

Im Mittelpunkt all unserer Arbeit steht der Gast mit seinen ganz individuellen Wünschen und Bedürfnissen. Wir bemühen uns, jedem Menschen der zu uns kommt seine verbleibende Lebenszeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Hierzu gehört ein Höchstmaß an Individualität und Selbstbestimmung. Wunschkost in alle Richtungen ist für unser engagiertes Team eine Selbstverständlichkeit. Dies gilt auch für den Fall, dass der Gast kein Essen mehr wünscht, was selbstverständlich respektiert wird.

In persönlichen Gesprächen mit dem Gast und den Angehörigen werden zu Beginn die Bedürfnisse, Vorlieben und Abneigungen geklärt. Auf dieser Basis bieten wir – unterstützt durch ehrenamtlich Engagierte – Wohlfühlanwendungen an, z. B. mit Düften, Lichttherapie, Hand-, Fuß- und Kopfhautmassagen und Musik.

Wichtig sind Gespräche – nicht nur mit dem Gast sondern auch mit seinen An- und Zughörigen. Rituale sind ein weiterer Baustein der Arbeit. Wenn ein Gast verstorben ist, bietet das Hospiz den Hinterbliebenen eine Aussegnungsfeier an – aber nur, wenn dies auch gewünscht wird. Als besonders schön wird die Feier des Ewigkeitssonntags empfunden, zu der wir alle Angehörigen der im betreffenden Jahr Verstorbenen einladen. Mit einer Kerze und dem Verlesen des Namens wird noch einmal gemeinsam der ehemaligen Gäste gedacht.